3 Erlebnisse die Indonesien unvergeßlich machen

Indonesien ist ein anders Land als wir es in Europa kennen und daher kann man ganz klar sagen “Andere Länder andere Sitten”. Es ist spannend das Land etwas außerhalb der Hotelkomplexe zu erleben und in die Kultur und das Leben einzutauchen. Wir waren über drei Wochen in dem schönen Land, haben durch eine Rundreise und die Kombination mit Relax Urlaub das Land einfach kennen und lieben gelernt. Doch wie  bei jedem Urlaub gibt es immer wieder Erlebnisse und Ereignisse welche man besonders in Erinnerung behält und wo man noch den Kindern davon erzählen möchte.

Hektik im Straßenverkehr mit der Ordnung im Chaos

Radtaxi in Yogyakarta - günstig, lustig zu empfehlen!
Radtaxi in Yogyakarta – günstig, lustig zu empfehlen!

Jeder kennt die Straßen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die einen sind besser die anderen moderner doch alle haben eines gemeinsam: Sie sind eben, mit schönen weißen Straßenbegrenzungen und neben der Straße sind wenige Menschen. Doch weit gefehlt in Indonesien! Hier leben direkt neben der Straße viele Menschen, bauen sich Häuser und verkaufen direkt vor der Tür Lebensmittel, selbstgemachtes oder Benzin in 1 Liter Gefäßen. Man kommt einfach vom stauen nicht raus wenn man durch das schöne Java fährt und die Einheimischen beobachtet.

Unsere nächstes “Aha” Erlebnis war ganz klar das Chaos auf den Straßen der Insel Java, hier kann man ein klares Gefälle von West nach Ost verzeichnen. Im Westen steht die Hektik, das Hupen, überholen mit Lichthupe ganz klar an der Tagesordnung. Im Osten der Insel, welche an Bali grenzt nehmen es die Einheimischen schon etwas gelassener und unser Guide war nicht mehr in den Verkehr integriert sondern klar auffällig was die Fahreinstellung betraf.

Klassisches Bild einer Familie mit dem Moped!
Klassisches Bild einer Familie mit dem Moped! Ein Zweisitzer wird hier zum Familyvan

Wir fuhren ca. vier Tage mit dem Auto von Yogjakarta bis nach Bali mit unseren persönlichen Fahrer und ich kann nur sagen es war ein Erlebnis, dass man in Europa nie finden wird. Hier macht es klar den Unterschied sich mit einem Einheimischen auf den Weg zu machen, man lernt die lokale Küche kennen (Hygiene sehr bescheiden), schläft in landesüblichen Unterkünften und hat die Möglichkeit viel über das Land zu erfahren.

Ein Überbreiter Kleintransporter wird schon mal mit Lichthupe und wenig Rücksicht auf den Gegenverkehr überholt
Ein überbreiter Kleintransporter wird schon mal mit Lichthupe und wenig Rücksicht auf den Gegenverkehr überholt

Unbeschreiblich ist die Art der Fortbewegung, hier werden Moped zu Familienautos. Lastwagen zu Reisebussen und Kleinlastwagen zu Schwertransporter. Man kommt die ersten Tage aus dem Staunen nicht heraus und ist nur überrascht wie das System funktioniert, doch ist man einige Tage unterwegs lebt man sich gut ein und ist mittendrin.

Der wenige Platz wird optimal genutzt, nicht nur beim Fahren auch beim Partken.
Der wenige Platz wird optimal genutzt, nicht nur beim Fahren auch beim Partken.

Naturschauspiel neben dem Meer auf über 2000m Höhe

Die "See" vom Mount Bromo  nach dem Sonnenaufgang
Die “See” vom Mount Bromo nach dem Sonnenaufgang

Indonesien ist dafür bekannt das unberührte Natur vorherrscht, durch die Lage und die hohen Berge direkt vom Meer auf über 2000m herrschen verschiedene Klimazonen und jede Insel macht sich das Klima selbst. Für uns Europäer ist das sehr faszinierend, da wir hier in einem Tag die Möglichkeit haben am frühen Morgen den Sonnenaufgang am Vulkan Bromo (5°C) zu erleben und am Nachmittag bei 30 ° C baden zu gehen. Wo findet man das bei uns?

Blick auf Mount Bromo nach dem Sonnenaufgang
Blick auf Mount Bromo nach dem Sonnenaufgang

Ich war überrascht und überwältigt welch schöne Natur hier vorherrscht, klar darf man die Problematik mit der Plastikindustrie nicht vergessen, aber welches Schwellen oder Entwicklungsland hat dies schon im Griff? Ich glaube kein einziges Land ist sich dessen Problem bewusst und wirft den Müll einfach in die Landschaft.
Indonesien hat durch das feuchte Klima eine üppige Vegetation und bietet die einmalige Chance grüne Oasen neben Steppenlandschaften zu sehen! Es mag sich jetzt ein wenig komisch anhören doch wenn man auf einem Vulkan in 2000m Höhe ist glaubt man fast, es ist der Mond wo man gelandet ist. Sonnenaufgang und die Natur zeigten sich in dieser Unberührtheit einzigartig, lassen einen klein erscheinen und geben das Gefühl zurück es ist alles in Ordnung auf der Welt.

Der Vulkan besticht durch den Türkisen See und die Schwefelträger von Ijen!
Der Vulkan besticht durch den Türkisen See und die Schwefelträger von Ijen!

Gili Trawangan und Gili Meno Transfer und Urlaub der besonderen Art.

Man hört ja immer wieder von traumhaften Stränden, Korallenriffe und einzigartigen Möglichkeiten relaxt und erholt den Urlaub und die Natur zu genießen. Man betritt die Inselgruppe Gili und taucht in den stressfreien Alltag ein. Kein motorbetriebenes Fahrzeug darf auf der Insel fahren daher ist die Fortbewegung nur zu Fuß, mit dem Rad oder mit der Pferdekutsche möglich. Diese Art zu reisen ist eigen, einzigartig und doch auch wieder so richtig relaxt.

Die offizielle Fähre legt direkt am Strand an.
Die offizielle Fähre legt direkt am Strand an.

Die Schwierigkeit ist und bleibt der Transport auf die Insel, den wie soll man ein Paradies erreichen wo es nicht viel gibt. Und genau hier haben wir einfach lachen müssen als wir die Hinreise mit der öffentlichen Fähre bestritten haben. Man mag sich ja wenig erwarten, doch dass es ein Boot ist wo in der Mitte Lebensmittel, Eier, Toilettenpapier und in Säcken lebende Hühner transportiert werden, war dann doch eine Überraschung. Am Rand des Bootes sitzen alle Passagiere wo man wieder die Touristen braucht die mit umgerechnet 1 € die Kosten für den Transport zahlen. Erwartet man vielleicht einen Hafen? Nein keine Möglichkeit den das Boot legt rückwärts am Strand an und mit jeder Brandung kann man trocken oder nass an Land gehen.

Der Transport der Lebensmittel gehört genauso dazu wie jener der Touristen.
Der Transport der Lebensmittel gehört genauso dazu wie jener der Touristen.

Wer jetzt glaubt das die Schnellboote die bessere Lösung sind, der täuscht sich doch erheblich. Zwar verfügen die Boote über Motoren mit 1000 PS, haben Sitze wie in einem Reisebus und trotzdem macht es nicht sehr viel Spaß mit 70km / h über den Ozean zu springen. Da spürt man jede Welle und nach einigen Minuten Fahrt sieht man die ersten Reisenden die ganz plötzlich die Frischluft suchen oder die Boardtoilette benutzen. Verträgt man jedoch das Schaukeln kann man nach einer Weile die Fahrt genießen und gespannt die einzelnen Buchten bestaunen an denen man mit hoher Geschwindigkeit vorbei fliegt.

Das Speedboot bringt einen mit 70 km/h wieder ans Festland.
Das Speedboot bringt einen mit 70 km/h wieder ans Festland.
1000  PS sorgen dafür das auch größere Wellen übersprungen werden können.
1000 PS sorgen dafür das auch größere Wellen übersprungen werden können.

Ich kann nur jeden Empfehlen sollte er einmal in Bali oder Lombok sein, den Abstecher auf die Gili Insel zu unternehmen. Es sind Traumhafte Locations, einzigartige Leute und es ist und bleibt auch im 21. Jahrhundert ein Abenteuer.

Der Beitrag entstand um bei der Blogparade mitzumachen, ich hoffe ich habe euch ein paar Eindrücke von dem traumhaften Indonesien hinterlassen und stehe bei Fragen zu der Reise jederzeit zur Verfügung.

Blogparade: Tollstes Erlebnis im Ausland
Blogparade: mein tollstes Erlebnis im Ausland

 

Anreise Bali – Traum Privat Villa [D7]


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Nachdem wir die erste Woche mit viel Sightseeing und Kulturpgromgramm in Yogyakarta gemacht haben, die Berge Mount Bromo angeschaut haben, machten wir uns nach der Besichtigung des IJEN auf den Weg nach Bali. Unser Guide brachte uns das letzte Mal die Berge runter Richtung Ozean und fuhren mit der öffentlichen Fähre in Banyuwangi Richtung Bali. Die Überfahrt dauerte nur 1 Stunde doch wenn man sich die Qualität der Schiffe ansieht ist dies eine lange Stunde. Im Grunde geht hier aber alles sehr organisiert zu, genug Rettungsboote und Westen sind auf jeder Fähre vorhanden und die Überfahrt war Seetechnisch gesehen sehr angenehm.

Green Villa Bali Lovina
Ein Traum auf Bali. Die Betreuung ist persönlich und Herzlich
Toko Putri - Hafen Bali
Banyuwangi - Hafen Java

Gespannt sieht man bei jedem Meter den man Bali näher kommt auf die schönen Strände von weitem, weiße Buchten umgeben von Palmen und Dschungel sind der erste Anblick wenn man die kleine Meerenge zwischen Java und Bali überquert.Uns hat besonders amüsiert, dass die reine Fahrtzeit etwa 20 Minuten gedauert hat das Anlegen und Warten auf einen neuen Platz am Hafen aber ungefähr 40 Minuten. So kommt die geplante Fahrzeit von einer Stunde einfach zusammen. Für uns Europäer scheint es ein wenig so wie das organisierte Chaos was hier bei dem Fährbetrieb herrscht. Die Kosten sind dafür sehr Überschaubar, eine Überfahrt kostet für das KFZ 150.000 Rupien, die Insassen waren inbegriffen.

Anreise Bali – Grenzkontrolle kennt man nicht

Die Anreise war sehr gemütlich, leider dauert es ein wenig mit dem anlegen!
Die Anreise war sehr gemütlich, leider dauert es ein wenig mit dem anlegen!

Wir haben uns bei der Einreise ein wenig gewundert da wir nicht kontrolliert worden sind, ebenso hat es keine Einreisegebühr gegeben die eigentlich hätte fällig werden müssen. Es kann auch daran liegen das unser Guide ein kleines Trinkgeld beim Zöllner hinterlegt hat und wir einfach durch fuhren. Betrachtet man die Umstände dass 2006 ein Anschlag war, die Miss World Wahl in Denpasar war, ist dies doch ein wenig Unverständlich für uns Europäer. Nichts desto trotz ging es kurz nach der Ausfahrt im Hafen sofort die Küstenstraße Links entlang und wir machten uns auf den Weg nach Lovina. Wir genossen die ruhige Fahrt obwohl wir schon etwas Müde vom langen Tag waren, die Straßen waren in Bali nicht so stark besiedelt wie in Java. Es gab stellen wo neben der Straße auch der Urwald zu finden war. Neu war auf Bali der Anblick der vielen Tempel, jede Gemeinde oder jedes Haus hat teilweise einen eigenen Tempel, die oft sehr liebevoll gestaltet waren.

Lovina – Die unberührte Perle Balis

Nach ungefähr 90 Minuten Fahrt sind wir nicht nur bei der Perlenfarm vorbei gekommen, sondern haben auch unzählige Tempel und weniger Hektik im Straßenverkehr gesehen. Die Ankunft in unserer neuen Unterkunft erwarteten wir schon mit großer Freude, wir hatten uns in Lovina eine private Villa gemietet, die Bewertungen waren sehr vielversprechend. GREEN VILLA war unser Reiseziel, inmitten von Einheimischen, etwa 500m vom Merr entfernt eingebettet in einer Siedlung fanden wir hier das perfekte Paradies zum erholen. Wir kamen so gegen 14 Uhr an und wurden sehr herzlich von den Haushältern empfangen, Gusti ist die Seele des Green Villa in Lovina und pflegt das Anwesen perfekt.

Green Villa Lovina Bali

  • 2 Stockwerke
  • 2 Schlafzimmer
  • Pool
  • privater Garten
  • 2 Balkone
  • Terasse
  • Großes Wohn- und Esszimmer
  • traumhaftes Bad
  • Liebevolle rund um Versorgung

Das sind die Eckpunkte der Green Villa in Lovina und mit dem Preis von 1.000.000 Rupien ist es preislich mehr als nur Ok. Der Service der Green Villa ist sehr privat, bei Problemen wird man sofort beraten, man bekommt viele Tipps und das beste ist das Frühstück. Wir bestellten uns aus ansässigen Restaurants ein Essen welches Gusti geholt hat und anschliessend von xxx liebevoll serviert wurde. Der Service ist kostenlos und lässt einen als kleinen Kaiser im Paradies Bali erscheinen. Wir hatten hier über booking.com gebucht und planten auch nur 2 Nächte, jedoch konnten wir nicht anders als das wir hier verlängerten.

Wir genossen unseren ersten Tag in Bali am privaten Pool und nach den Anstrengungen der letzten Tage fing für uns jetzt der Urlaub so richtig an, es hieß jetzt genießen, genießen und nochmals genießen. Nach den ersten Stunden auf Bali machten wir uns am Abend auf dem Weg in die Stadt Lovina, es ist eine Ansammlung von Hotels und bietet eine gute Möglichkeit ein wenig das Land und die Kultur zu kennen. Lovina ist noch nicht so stark ausgeprägt und bietet so eine sehr gute Alternative zu den Hotspots im Süden von der Insel.

 

 

Ijen – Vulkan und Schwefelquelle mit türkisem See [D7]

Von unserem perfekten Hotel dem IJEN View, wo wir uns nach dem kleinen Desaster am Mount Bromo wieder richtig erholt haben und den Tag noch im Pool genossen ging es am nächsten Morgen wieder weiter.

Wir organisierten uns am Abend noch ein kleines Lunch Paket als Ersatz für das Frühstück und starteten um 4 Uhr morgens zu unserer lezten Tagestour mit dem Guide. Die Unterkunft war am Fuße des Ijen gelegen und bildete die letzte gute Gelegenheit noch in einem Hotel zu übernachten wo die Qualität und der Preis perfekt waren. Die Straßen führten uns raus aus der Stadt Bondowoso und brachten uns zu den Hügel des Nationparks rund um den Ijen. Direkt beim Eingang in den Nationalpark betrachteten wir den Sonnenaufgang hinter den Ijen Massiv und fuhren das letzte Stück im Tal bis zu Ausgangspunkt des Aufstieges.

A Parkplatz des IJEN Nationparks angelangt genossen wir unser etwas erkältetes Frühstück bei ungfähr 5 Grad Aussentemperatur und orderten von der lokal Nahversorgung einen warmen Tee. Nach einer Stärkung und dem Aufwärmen durch den perfekten Tee machten wir uns auf den Weg hinauf zum IJEN. Der Aufstieg war mit ungefähr einer Stunde ganz in Ordnung und wir trafen erstmals die Schwefelträger von Ijen. Die jungen Männer ernteten direkt am Grater den Schwefel, tragen ihn täglich über den Krater runter ins Tal wo der Schwefel Ihr Einkommen ist. Gerne lassen sich die Schwefelträger von Ijen mit den Touristen Fotografieren, in Gegenzug sind Sie aber für ein wenig Kleingeld oder eine Zigarette als Entschädigung sehr froh. Im Lager der Schwefel Träger kann man sehr gerne mal die a. 60 – 80 kg schweren Körbe probieren und es ist erstaunlich wie schwer diese Körbe wirklich sind. Auch hier zählt wieder ein kleines Trinkgeld als Anerkennung und gute Geste.

Der ganze Weg bis auf die Spitze ist sehr gut Ausgebaut und ermöglicht mit gutem Schuhwerk einen einigermaßen Stressfreien und sicheren Aufstieg. Schon beim Aufstieg wird man durch die perfekte Aussicht und die Landaschaft entschädigt und am frühen Morgen machen die verschiedenen Lichtstpiele mit der Tiefstehenden Sonne jeden Schlafentzug weg. Der Erste Blick in den Grater ist umwerfend, strahlender Sonnenschein vom blauen Himmel, unten türkises Wasser bilden neben dem Bergmassiv ein wahres Paradis. Schon beim ersten Blick über den Vulkankrater wird einem die Gefährlichkeit des Jobs der Schwefelträger vom Ijen bekannt, Sie bauen ohne direkte Schutzmasken den Schwefel an jenem Ort aus wo der Schwefeldampf an die Oberfläche kommt. Anschließend tragen diese Sie den Schwefel den steilen Krater hoch und bringen nach einer Rast die schweren Körbe ins Tal.
Oben am Krater des Ijen ist die Aussicht atemberaubend und man kann auch direkt zum Kratersee des Ijen runter gehen, jedoch ist hier der Weg sehr steil und es wird sehr gutes Schuhwerk empfohlen. Den Weg kann man in ca. 30 min erledigen, unten bietet das Klima eine kleine Überraschung da Temperaturen von ca. 40 Grad und das AChtgeben beim See nicht gerade beraust Säurehaltig was ein baden oder trinken unmöglich machen, der Säuresee vom Ijen ist giftig.

Wir machten uns am Krater oben noch auf den Weg weiter den Kraterrand entlang zur Spitze des Berges, dort oben waren wir ganz alleine und die 360° AUssicht rund um das Massiv des Ijen ist Atemberaubend. Stille, Naturgewalten und perfektes Wetter sind immer wieder eine Entschädigung für Strapazen die man gemacht hat.
Wir genossen die Sonnenstrahlen, betracheteten das Treiben und relaxten so richtig auf der Spitze des Ijen. Anschließend war der Abstieg ein Kinderspiel ohne eine schwere Last auf den Rücken macht das Runtergehen richtig angenehm und man konnte sich ein wenig Treiben lassen.
Aufgefallen ist uns auch das Schuhwerk der Schwefelträger von Ijen, da diese mit Gummistiefel den teilweise doch steilen und etwas rutschigen Abstieg bewältigten. Gekonnt setzten diese immer wieder einen Fuß vor dem anderen und waren immer wieder schneller als einige Touristen in Flip Flop.
Im Tal angekommen machten wir nach einer weiteren Rast und einen kleinen Lunch die nächste Etappe. Es ging im Osten von Java richtig Bali. Entlang des Bergrückens vom Ijen fuhren wir durch immer grüner werdene Wälder und gelangten nach ungefähr einer Stunde zum Fährhafen Banyuwangi wo wir die nächste Fähre auf die Insel Bali nahmen.

Mount Bromo – Aktiver Vulkan mit atemberaubender Natur! [Tag 5, 6]


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Die "See" vom Mount Bromo  nach dem Sonnenaufgang
Die “See” vom Mount Bromo nach dem Sonnenaufgang

Mount Bromo ist einer der bekanntesten Vulkane in Indonesien und ist auch heute noch ein aktiver Vulkan der für die Besucher eine Atemberaubende Landschaft zu bieten hat. Wir haben bei unserer Rundreise durch Indonesien natürlich den Mount Bromo mitgenommen und machten eine kleine Tour auf den Krater.

Nachdem wir die ersten Tage unserer Rundreise in Yogyakarta verbracht haben, starteten wir zu der kleinen Fahrt auf das Gebiet rund um den Bromo um 7 Uhr Morgens!

Fahrt Yogyakarta – Mount Bromo Area

Wir hatten uns im IBIS STYLE Hotel einen Guide genommen der uns früh morgens abgeholt hat und mit dem wir die Fahrt zum Areal rund um Mount Bromo machten. Die fahrt raus aus Yogyakarta Richtung Bromo war mehr als nur interessant, das Landschaftsbild ist völlig anders als bei uns in Europa. Wir haben Orte, Städte und dann wieder Landschaft mit viel Rundumblick. Hier in Java ist ein Haus nach dem anderen, eine Ortschaft nach der anderen, es gibt keine Pause bei den Häusern und man fährt eigentlich immer wie in einer Stadt. Links und rechts stehen Häuser dicht an dich, wenige Meter von der Straße entfernt, Händler, Geschäfte, Einwohner sind immer präsent und man kommt vom staunen und erkunden nicht raus.

Homestay in Tosari Wonikitri am Fuß des Mount Bromo
Homestay in Tosari Wonikitri am Fuß des Mount Bromo

Die Strecke war laut dem Routenplaner in weniger als 8 Stunden zu fahren doch wurde uns gleich bei der Auskunft der Tour gesagt das dieser Tag lange wird und wir bis zu 12 Stunden fahren würden. Es wurden dann mit Pausen lediglich 11 Stunden aber auch diese waren für die knapp 400 km mehr als genug. Der Weg führte raus von Yogyakarta nach Surakarta was nicht so groß wie Jogja war aber doch auch viel zu sehen brachte. Hier machten wir in einem Lokalen Restaurant ein kurzes Frühstück, immerhin war es ja schon 9 Uhr, und waren begeistert als wir mal in die typische Indonesische Küche eintauchten. Vorher waren doch immer nur die Teiltouristischen Gerichte auf dem Teller doch unser Guide hatte etwas anderes geplant und wir liesen uns drauf ein. Das Ziel der Tagesreise war ein Homestay in Tosari / Wonokitri, ein kleiner Ort am Rande des Bromo wo die Besichtigung am nächsten Tag geplant war.

Tourplan von Yogyakarta nach Mount Bromo
Tourplan von Yogyakarta nach Mount Bromo

Die Fahrt von Yogyakarta kann man einfach nur empfehlen, man erlebt das Land, die Menschen, sieht den Alltag und merkt erst hier so richtig wie es in diesem Land zugeht. Alternativ zu der Reise mit dem Guide kann man natürlich auch mit dem Zug oder einen Bus fahren, es gibt immer wieder Kleinbuse wo man mit maximal 8 Personen die Reise macht. Wir haben uns aber den “Luxus” gegönnt und mieteten uns das Privattaxi da es leichter und bequemer in der Planung ist, kein Warten auf andere, Weiterreisen wenn wir fertig sind, stehenbleiben bei Interessanten Orten,….

Am späten Nachmittag kurz vor der Dämmerung fuhren wir dann die Hügel am Mount Bromo hoch und die Fahrgeschwindigkeit verringerte sich auf ca. 40 km/h – viele Kurven und enge Straßen waren der Grund für diese geringe Reisegeschwindigkeit. Kurz vor unserem Ziel kamen wir zu der “Tourist Info” wo wir unser Lehrgeld in Indonesien zahlen mussten. Der Chef der Tourist Info war natürlich noch Besitzer des Homestay am Berg oben in Tosari / Wonokitri und erzählte uns es gibt kein anderes Hotel das frei ist. So hatten wir das große Los gezogen und übernachteten im “Bromo Surya Indah Homestay”, das gute war durch die Verbindung zur Tourist Office hatten wir den Jeep am Nächsten Tag günstiger bekommen und wir waren direkt beim Sammelpunkt.

Untekünfte Tosari / Wonokitri Bromo Area:

  • Bromo Surya Indah Homestay, Wonokitri Village, Tel: +62 343 57109, Einfache Unterkunft, gute Lage, wenig Luxus: ca. 200.000 Rp / Zimmer
  • Bromo Cottages, Pasuaran, Tel: +62 335 515253, www.bromocottages.com, Großes Hotel, gute Lage, Luxus vorhanden: ab 1.000.000 Rp / Zimmer
  • Jeep Tour auf dem Mount Promo, Sunset und den Mount Bromo Sea: ca. 450.000 Rp – pro Jeep => max. 5 Personen

Wir überstanden die kurze Nacht im Homestay am Bromo sehr gut in unseren Seiden Schlafsäcken die wir extra für solche Situationen besorgt hatten und jetzt geliebt haben. Durch den Seidenüberzug war es kein Problem und die wenigen Stunden bis 3 Uhr Morgens überstanden wir im Flug, gleich vor unserem Homestay war dann der Treffpunkt für die Fahrt zum Sunrise am Mount Bromo. Es war eine gute und interessante Jeep Fahrt die uns auf die Spitze des Berges brachte. Wir standen dann mit einigen anderen Touristen am Berg und betrachteten den Sunrise von ca. 04.30 bis 05.40 Uhr. Es ist ein tolles Naturschauspiel und im Mount Bromo See sieht man eine unglaubliche Landschaft wo der Nebel am frühen Morgen noch liegt.

Mount Bromo Besteigung

Nachdem wir als eine der ersten zu unserem Jeep zurück gekehrt sind, alle Jeep haben eine Nummer damit man diese auch wiederfindet.  Machten wir uns auf den Weg in die “Mars Landschaft”, die Straße ist ein Erlebnis für sich und einem wird schnell klar das hier nur mit einem Jeep und Einheimischen sicheres Fortbewegen möglich ist. Durch die nette Fahrt und die wenigen Leute die vor uns waren, war es ein kurzer Trip ins Tal. Unten angekommen darf man über die Wüstenlandschaft mit dem Jeep fahren wo man froh ist nicht wie andere mit dem Moped unterwegs zu sein.

Sonnenaufgang am Mount Bromo um 05.20 Uhr
Sonnenaufgang am Mount Bromo um 05.20 Uhr

Bis kurz vor dem Tempel ist das Fahren mit Jeeps erlaubt, die letzten Meter muss man dann zu Fuß oder auf den Rücken von Pferden zurück legen. Wir haben uns gleich dazu entschlossen die Landschaft zu genießen und machten uns zu Fuß auf den Weg auf den Graterrand. Der Weg war anfangs nicht sehr steil wurde aber dann immer steiler und endete vor den Stiegen die auch “Highway to Heaven” genannt werden. Den Mount Bromo wurde etwas nachgeholfen und man baute schon vor vielen Jahren Stufen auf den Graterrand damit das steilste Stück gut überbrückt werden kann, Links rauf – Rechts runter ist hier die Devise.

Grater Mount Bromo
Plattform zum Blick in den Krater am Mount Bromo
Aussichtsplattform Mount Bromo
Plattform für den Sunrise am Mount Bromo. Toller Sonnenaufgang einzigartiges Schauspiel!
Bromo Surya Indah Homestay,
Unser Homestay mit Luxus Ausstattung. 🙂

Am Fuße der Stiegen richt man dann den Schwefel und spürt die Höhe was die letzten Meter nicht einfacher macht. Der Ausblick auf der Spitze entschädigt jedoch für all die Anstrengungen und es ist einfach unfassbar wenn man sich die Naturgewalten ansieht die hier rings um einen passiert sind und passieren. Der Ausblick ist wunderbar, die Stille am Morgen einzigartig und das Wissen das unter einem der Mittelpunkt der Erde liegt nicht ganz ohne. Beim runtergehen sahen wir dann immer mehr Leute und wir waren froh vom Sunrise so bald weggefahren zu sein da wir so den Mount Bromo noch in aller Ruhe genießen konnten. Unten angekommen machten wir noch eine kurze Besichtigung zur Tempelanlage die den Bromo besänftigen soll und vor einem Ausbruch bewahrt. Man glaubt es nur sehr schwer wenn man sich das Land ansieht und man auch die engen Straßen immer wieder vor sich hat, doch Indonesien und besonders Java ist eine Reise wert und bietet einblicke in die Natur die man nur selten sieht. Es kommt hier immer wieder zu “wow”, “hier schau”, “hast du das gesehen” Erlebnissen die dem Bromo einfach zu einem Berg machen den man sehen muss. Die Sehenswürdigkeit die berühmt ist ist er ja schon aber es hat einfach auch seine Vorzüge wenn man abseits der Touristenmetropolen was sieht was man nicht jeden Tag oder Morgen zum sehen bekommt.

Interessante Kultur, viel Liebe zum Detail und doch sehr viel Inspiration erlebt man wenn man sich am Mount Bromo ein wenig Zeit nimmt und die Eindrücke wirken lässt. Nach der Besichtigung des Grater und des Tempel am Fuße des Mount Bromo wartete unser Jeep Guide schon wieder auf uns und wir machten uns auf den Weg zurück nach Tosari / Wonokitri.

Blick auf Mount Bromo nach dem Sonnenaufgang
Blick auf Mount Bromo nach dem Sonnenaufgang

Dort trafen wir einen anderen Guide der uns auf Anhieb sympatisch war und wir mit Ihm ein wenig geplaudert haben. Er gab uns wichtige und vorallem sehr gute Tips und wir baten unseren Guide sich bei Ihm anzuhängen. Das Ergebnis war ein traumhaftes Hotel am Nachmittag und perfekte Eindrücke in das Leben von Java. Zusammengefasst kann man sagen unser persönlicher Guide war nicht die beste Wahl und hier vertrauten wir zu sehr auf das lokale Reisebüro, doch Denny Sabat war unsere Rettung.

Die Nacht verbrachten wir dann in Bondowoso im Hotel & Resort Ijen View das für die Strapazen am Mount Bromo mehr als nur entschädigt hat. Die Reise dorthin war wieder sehr interessant und viele Szenen am Straßenrand ließen uns nur schwer Schlafen. So waren wir dann schließlich um kurz nach 14 Uhr im Hotel und rasteten für die morgige Besichtigung der IJEN Area.

Die Stiege zum Graterrand. The Road to Heaven.
Die Stiege zum Graterrand. The Road to Heaven.

 Unsere Guide Empfehlung für Java Tour:

Name: Denny Sabat
Kontakt: denny_sabat@yahoo.com
Sprache: Englisch, Indonesisch
Vorteil: Perfekte Ortskenntnisse, gute Empfehlungen, Freundlich, Zuverlässig, Sicherer Fahrer, …
Tour:

  • Tag1: Abholung Yogyakarta – Fahrt bis Bromo Area (Hier kann alternativ in Pasuruan übernachtet werden, günstiger mehr Luxus, Nachteil: längere Anfahrt zum Sunset)
  • Tag 2: Bromo Besichtigung und Fahrt nach Bondowoso
  • Tag 3: Ijen Besichtigung und Fahrt mit der Fähre nach Bali zum nächsten Ziel

Kosten Guide Java:

  • ca. 3.000.000 Rp
  • inkludiert ist hier das Auto, der Benzin und natürlich Denny
  • nicht dabei sind Eintritte, Jeep Tour, Fähre nach Bali, Parkgebühren
  • Fähre Bali: 150.000 Rp, Parken in Summe ca. 30.000 Rp, Jeep Tour Bromo: 450.000 Rp

 

Insel Java – Hauptinsel Indonesien

Viele aktive Vulkane gibt es noch auf Java!
Viele aktive Vulkane gibt es noch auf Java!

Die Insel Java ist eine der großen Inseln von Indonesien und beinhaltet die Hauptstadt Jakarta welche die größte Stadt in Indonesien ist. Spricht man von Java in Indonesien wird JAWA gesprochen es ist durch die Kontinentalisierung etwas umgeändert worden. Die Nachbarinseln von Java  sind Sumatra, Borneo und Sulawesi, diese vier Inseln sind die größten in Indonesien und bringen auch Wirtschaftlich die großen Ansprüche die man für das Land Indonesien benötigt. Durch große Rohstoff vorkommen tragen diese viel Hauptinseln sehr stark zum Bruttoinlandsprodukt bei.

Auf der Insel Java gibt es mehrere Flusssysteme die das Land durchqueren und die großen Regenmassen in der Regenzeit an die Küste bringen. Durch hohe Vulkane von über 3000m sind es teilweise sehr Strömungsstarke Flüsse die von vielen Einheimischen mit Respekt begegnet werden. Der längste Fluss auf der Insel Java ist der Fluss Solo mit etwas mehr als 600 Kilometer Länge. Die Flüße sind neben den teilweise noch aktiven Vulkanen sicherlich einer der spannendsten Einflüsse in Java.

Die Vegetation in Java

Für viele Touristen aber auch für Einheimische ist der große Dschungel in Java ein Naturspektakel. Sehr dicht bewachsene Gebiete und teilweise extrem steil abfallende Straßen durchqueren die große Insel. Viele exotische Tiere und Pflanzen sind auf der Insel anzutreffen durch die unterschiedliche Vegetation wird Java auch sehr oft die “Grüne Lunge” genannt. Neben dem Dschungel gibt es in Java auch sehr viele Savannen, Sümpfe und einige Kraterseen. Die Landschaft ist sehr unterschiedlich gegliedert und bietet Atemberaubende Naturschauspiele.

Die Städte auf der Insel Java

Für viele ist Indonesien zwar Bali da es touristisch am meisten bekannt ist, doch ist Java sicherlich eines der dichtbesiedelten Gebiete. Die größte Stadt liegt im Osten und ist auch die Hauptstadt von Indonesien.

  • Jakarta – ca. 11. Mio. Einwohner
  • Surabaya – ca. 2,5 Mio. Einwohner
  • Bandung – ca. 1,7 Mio. Einwohner
  • Semerang – ca. 1,3 Mio. Einwohner
  • Bogor – ca. 0,8 Mio. Einwohner
  • Malang – ca 0,7 Mio. Einwohner
  • Yogyakarta – ca. 0,65 Mio. Einwohner
Die Insel Java mit den vielen Vulcanen gehört zu den 4 größten Inseln in Indonesien.
Die Insel Java mit den vielen Vulcanen gehört zu den 4 größten Inseln in Indonesien.

Auf Java wird wie in allen Landesteilen Indonesisch gesprochen, die große Entwicklung des Tourismus sorgt aber dafür das man hier in den Zentren sehr gut mit Englisch weiterkommt. Generell sind die Leute auf Java sehr freundlich obwohl man acht geben muss wo man landet. Die großen Millionenstädte haben die selben Probleme wie überall auf der Welt so das es nicht sehr einfach ist hier als Reicher Tourist.

Das Typische Frühstück auf Java besteht aus Toastbrot, Butter, Marmelade, Eier und frischen Früchten (Ananas, Papaya, Melone), dazu wird Tee oder Kaffee getrunken. Das Besondere an dem Kaffee (auf Indonesisch “Kopi”) wir mit Sud serviert, daher ist es eine gewisse Umgewöhnung damit nicht unabsichtlich der Sud mit getrunken wird und der Kaffee einen schlechten Nachgeschmack hat.

Wir bereisen in Java Jakarta bei der Einreise und haben dann als Ausgangsposition Yogjarkarta wo wir uns Richtung Nordosten durchschlagen werden!

Bildnachweis:

  • By Geoethno.Geoethno at de.wikipedia [GFDL (https://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], from Wikimedia Commons
  • Semeru Bromo Temple.JPG