Katon Ratu Boko

Yogyakarta – Kultur trifft Großstadt und Moderne [D3 & D4]

Typisches Stadtbild in Yogyakarta

Typisches Stadtbild in Yogyakarta

Unser erster Stop war in Yogyakarta nachdem wir unser Hotel bestens ausgewählt und bezogen haben standen unsere nächsten Tage im Zeichen von einleben und erkunden von Yogyakarta. Das IBIS STYLE Hotel ist perfekt gelegen wenn man zu Fuß die Stadt erkundigen möchte. Durch die ideale Lage haben wir uns zu Fuß auf den Weg gemacht um die Highlight von Yogyakarta zu besichtigen. Dabei wurde uns schon nach wenigen Metern klar das wir ganz eindeutig anders sind und jeder fragte uns ob wir ein Taxi benötigen. Hier sind die Fahrradtaxis das beliebteste Fortbewegungsmittel und ermöglichen zu günstigen Preisen ein rasches vorankommen, natürlich haben wir uns beim Heimweg einen netten Fahrer gesucht der uns sicher und zufrieden wieder heim brachte.

Yogyakarta wird auch sehr oft in Kurzform Yogya bzw. Jogja genannt, es ist das kulturelle Zentrum in Java und liegt im Süden von Zentraljava. Durch die Anbindung des Flughafens und die Lage nahe beim Meer ist Yogyakarta schon sehr früh in der Moderne zu einem Zentrum von Kultur und Leben geworden. Die Kunst der Batik Herstellung ist ein Zentrales Thema in Yogyakarta und bietet vielen Einheimischen die Lebensgrundlage um über die Runden zu kommen. Als Tourist kann man in sehr vielen Geschäften günstige oder auch teure Batik Bilder erwerben. Bei der Auswahl wird einem sehr oft auch die Kunst etwas näher gebracht damit man die Viele Arbeit versteht die dahinter steht.

 

 

Für uns war es am ersten Tag wichtig mal das Zentrum von Yogyakarta zu besichtigen und planten am zweiten Tag eine kleine Reise zu den Tempel der Umgebung. Borobudur oder Prambanan innerhalb eines Tagesausflugs kann man sehr gut einplanen und sieht hier was tausende Jahre vorher aus Handarbeit alles geschaffen wurde.

Kraton Yogjakarta

Radtaxi in Yogyakarta - günstig, lustig zu empfehlen!

Radtaxi in Yogyakarta – günstig, lustig zu empfehlen!

Das Kraton in Yogyakarta ist der ehemalige Präsidentschaftspalast und bietet mit dem traditionellen Museum von Kleidern und den großen Plätzen eine gute Möglichkeit sich einen kleinen Einblick in die Geschichte des Palastes zu haben. Der große Dorfplatz vor dem Kraton ist sehr oft auch der Schauplatz von Vorführungen oder Veranstaltungen. Die Vorgelagerte Straße ins Zentrum von Yogyakarta ist durch eine Allee mit Rechteckig geschnittenen Bäumen gekennzeichnet. Sieht man ein wenig entlang der Bäumen kommt man genau auf die Zentrumsstraße nach Yogyakarta.

Taman Sari

Wasserschloß für die Genügsamkeiten des Sultans erbaut diente es viele Jahre als Lustschloß für das Vergnügen und ist in einem ansehnlichen Zustand. Ein kleiner Rundgang inmitten der Dörfer ist eine echte Erholung, einzige Schwierigkeit ist das finden des Wasserschlosses da immer wieder Einheimische gegen eine kleine Spende Guide spielen erleichtert es das finden erheblich.

Am Nachmittag haben wir uns noch in den Stadtmauern ein wenig verirrt da es nicht überall einen Ausgang gibt und wir unbedingt in das vom Lonley Planet empfohlene Restaurant VIA VIA wollten. Leider war der nette Weg durch die Siedlungen von Yogyakarta mit einem direkten Rückweg verbunden da wir den Ausgang nicht fanden und schließlich mit dem Fahrrad Taxi zum Ziel gefahren sind. Man merkt sofort das man im Touristen viertel angekommen und fast nur Touristen in dem Restaurant sind. Das Essen war jedoch typisch Indonesisch, echt lecker und ganz wenig scharf.

Relaxt und entspannt kann man mit dem Radtaxi heim fahren.

Relaxt und entspannt kann man mit dem Radtaxi heim fahren.

Den langen Rückweg haben wir mit einem Moped Taxi erledigt und nach über 20 Minuten waren wir froh nicht zu Fuß gegangen zu sein. Besonders typisch waren die vielen Mopeds und xxxx an den Straßenkreuzungen, der Verkehr in Yogyakarta geht kreuz und quer und es war mehr als einmal ein wenig „knapp“.

Den Abend haben wir dann mit einer Massage und den Blick über die Stadt von unserem IBIS STYLE Hotel genossen, das Pool und die Ruhe war hier ein Traum und lud so richtig zum relaxen ein.

Tag 2 in Yogyakarta war den Tempel gewidmet, wir hatten uns über das Hotel einen Guide genommen welcher uns für 500.000 den ganzen Tag umherfuhr, uns dahin brachte wo wir hinwollten und dann auch uns gewartet hat. Auf den Plan standen die Tempel Borobudur, Prambanamund der Abschluss war Ratun Boku wo wir den Sunset genossen haben.

Die Rückfahrt in die Stadt dauerte ca. eine Stunde und war in der Rushour ganz spannend. Besonders interessant für uns waren die vielen Familien die einfach ein Moped als Familien van benutzen um von A nach B zu fahren. Ein Auto ist in Indonesien nicht für jeden Erschwinglich, die Preise für Treibstoff sind vom Staat geregelt und haben in den Jahren von 2009 bis 2013 um ca. 50% zugelegt, was maßgeblich für die steigende Inflation ist.

Borobudur

Imposante Tempelanlage, nicht umsonst Weltkulturerbe

Imposante Tempelanlage, nicht umsonst Weltkulturerbe

Ca. eine Autostunde entfernt von Yogyakarta befindet sich die riesige Tempelanlage Borobudur. Bei dieser Tempelbesichtigung ist eine frühe Anfahrt zu empfehlen da in der Hochsaison (Juli, August) bis zu 80.000 Menschen täglich den Tempel besichtigen. Unser Guide brachte uns bis direkt vor die Anlage und erledigte auch noch den Eintritt und die kostenlose Trinkwasserversorgung, mit einem „I wait here for you, enjoy the time.“ gingen wir dann alleine in die Tempelanlage. Das Tragen eines Sarong in der Tempelanlage ist für jeden Besucher pflicht, dieser wird beim Eingang jedem Besucher angelegt und anschließend wieder eingesammelt. Die Besichtigung in den Morgenstunden war sehr nett, wenige Leute viel Kultur und eine sehr große Tempelanlage. Der Tempel Borobudur in an einem Hügel erbaut und bietet nach dem Aufstieg einen herrlichen Ausblick in die Umgebung. Eingebettet in den Dschungel und sehr sauber gepflegt bilden 72 Stupas rund um die 11m Durchmesser große Stupa das Hauptbild des Tempel. Wenn man den Bau um ca. 800 vor Augen hat war es dazumal ein unfassbares Bauwerk. Dieses Bauwerk wurde in der Neuzeit nahezu vergessen ehe 1971 die UNESCO das erste Treffen bei diesem Tempel hatte um es 10 Jahre später wieder renoviert und als UNESCO Weltkulturerbe der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seit dieser Zeit ist Borobudur eine Tempelanlage die zu Yogyakarta gehört wie der Eifelturm zu Paris.

 
IBIS STYLE Yogjakarta
Tempel Borobudur
Bedeutestes Bauwerk des Mahayana-Buddhismus. Seit 1991 Weltkulturerbe
Tempel Prambanam
Berühmteste Tempelanlage in Yogjakarta
Katon Ratu Boko
Tempelanlage Katon RATU BOKO welche mit 16ha zu den größten der Gegend zählt.

 

Prambanam Kultur in Yogyakarta

Direkt in Stadtnähe auch ein Erholungszentrum für die Schüler.

Direkt in Stadtnähe auch ein Erholungszentrum für die Schüler.

Die größte hinduistische Tempelanlage Indonesiens befindet sich ca. 1,5 Fahrstunden neben Borobudur und ist unfassbar groß wenn man sich die Grundabmessungen der Anlage ansieht. Durch die Erdbeben in der Neuzeit und vor allem im Jahr 2006 wurde diese Tempelanlage stark in Mitleidenschaft gezogen und wird nach einer kurzen Sperre 2007 aktuell wieder aufgebaut. Die Besichtigung ist ohne größere Einschränkungen möglich und sollte auf alle Fälle durchgeführt werden.  Prambanam ist durch seine Größe auch ein täglicher Treffpunkt von Kindergruppen rund um Yogjakarta und wen es stört das einen die Kinder nach dem Namen fragen, in Trauben um einem stehen und Autogramme wünschen sollte in den Morgen oder Abendstunden den Tempel besichtigen.

Sarong tragen ist bei Tempel Besichtigungen obligatorisch.

Sarong tragen ist bei Tempel Besichtigungen obligatorisch.

Der Wiederaufbau des Tempels wird nur bei jenen Türmen durchgeführt wo  mindestens 75% des ursprünglichen Materials vorhanden ist. Diese Sortierung und Zerstörung der Tempelanlage ist aktuell ein großes Problem und behindert die Wiederaufbau Maßnahmen.

Katon Ratu Boko

Katon Ratu Boko

Katon Ratu Boko in der Nähe von Yogyakarta

Unsere dritte Tempelanlage an diesem Tag ist nur wenige Meter neben Prambanam auf einem Hügel gelegen wo man eine tolle Übersicht über das Tal und die Tempelanlage Prambanam hat. Die Stadt Yogyakarta sieht man trotz der Nähe nur sehr wenig da die Entfernung doch einige km ist und nicht immer klare Sicht herrscht. Uns persönlich hat die Tempelanlage sehr gut gefallen, es sind zwar nur wenige Gebäude aufgebaut und erhalten, doch wenn man sich nur die Grundmauern ansieht begreift man die Größe dieser Anlage und was hier früher alles gewesen sein muss.

Perfekter Sunset am Katon Ratu Boko

Perfekter Sunset am Katon Ratu Boko

Die Anlage ist sehr strukturiert aufgebaut und ist optimal in den Hügel integriert. Wir betrachteten hier den Sunset der sich sehr schön über das Tal gelegt hat und genossen im Restaurant gleich daneben das Gratis Essen für den Eintritt.

Nach dem Sunset fuhren wir noch mit unserem Guide ins IBIS STYLE Hotel und genossen noch ein wenig das Stadtleben wo es für Europäer drunter und drüber geht. Der nächste Tag war ein Reisetag zum BROMO wo wir uns die Natur von Java genauer angesehen haben.

 

 

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  1. Mount Bromo - Aktiver Vulkan mit Atemberaubender Natur! Rundreise Blog - 23. Oktober 2013

    […] wir die ersten Tage unserer Rundreise in Yogyakarta verbracht haben, starteten wir zu der kleinen Fahrt auf das Gebiet rund um den Bromo um 7 Uhr […]

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